Diese Sportlerinnen stehen zur Wahl

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Sportlerwahl im  Taunus

Kategorie "Sportlerin des Jahres": Diese Damen stehen zur Auswahl

Auch in diesem Jahr findet wieder die Sportlerwahl im Taunus statt. Wir stellen Ihnen die Damen vor, die in der Kategorie "Sportlerin des Jahres" nominiert sind. 

Fünf Damen sind in diesem Jahr in der Kategorie "Sportlerin des Jahres" nominiert. Wir stellen die Sportlerinnen in kurzen Porträts vor. Anschließend können Sie hier für Ihre Sportlerin des Jahres abstimmen. 

Francesca Isola, Synchronschwimmerin: Nah dran an der deutschen Spitze

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Gerne hätte Francesca Isola ihre Medaillensammlung bei nationalen Wettkämpfen noch erweitert. Doch wegen einer Erkrankung ihrer angestammten Partnerin im Synchronschwimmen, Lea Kittinger, konnte sie bei den deutschen Meisterschaften in Karlsruhe aussichtsreich nur im Solo starten und erreichte gegen starke, deutlich erfahrenere Konkurrenz eine hervorragende Bronzemedaille. Monate zuvor hatte Isola mit ihrer Partnerin bei den deutschen Nachwuchs-Meisterschaften den Titel gewonnen und war im Wettbewerb Gruppe auf dem dritten Platz gelandet.

Seit etwa 20 Monaten lebt Francesca Isola erst in Deutschland. In Königstein hat der Teenager aus Uruguay mit seiner Familie ein zweites Zuhause gefunden. Die 17-Jährige startet für den Ersten Sodener Schwimm-Club (ESSC). Im Main-Taunus-Kreis war Familie Isola schnell fündig geworden auf der Suche nach einem Sportverein, der Synchronschwimmen anbietet. Für ihr Alter hat die Südamerikanerin eine enorme Ausdruckskraft und besticht auch durch ihre Choreographien. Mit Beweglichkeit, Ausdauervermögen, Körpergefühl und musikalischer Komponente hat sie überzeugend den Anschluss an die nationale Spitze hergestellt. Dass die Integration recht schnell klappte, überraschte nicht. Sicher ein Vorteil: In ihrer Heimat in der Hauptstadt Montevideo lernte Isola in der Schule die deutsche Sprache, ehe die Familie 2017 von Südamerika nach Europa kam.

Neben den Erfolgen auf nationaler Ebene gab es auch schon Titel bei den süddeutschen Meisterschaften. Dort siegte Francesca Isola im Solo und Duett, und sie wurde mit der Gruppe des Ersten Sodener Schwimm-Clubs Zweiter. (fri)

Lara Kohlenbach, Siebenkämpferin: Ein tolles Jahr trotz einer Panne

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt Lara Kohlenbach auf das Jahr 2018 zurück. Die Leichtathletin vom Königsteiner LV stieg mit einem famosen Siebenkampf und 5512 Punkten in die Saison ein. Beim Mehrkampf-Meeting in Bernhausen löste sie dann mit 5455 Zählern das Ticket für die Jugend-EM im ungarischen Györ. Bis dahin lief für die 17-jährige Gymnasiastin alles bestens.

Lara Kohlenbach
© Beautiful Sports

Auch beim Saisonhöhepunkt in Ungarn war die Königsteinerin topfit. Nach dem ersten Tag lag sie auf Rang neun und hatte sich nach der ersten Disziplin des zweiten Tages auf Platz acht vorgearbeitet. Dann kam das Speerwerfen, die vorletzte Disziplin. Kohlenbach, mit einer Bestmarke von 44,18 Metern eine recht gute Werferin, fabrizierte drei ungültige Versuche. Null Punkte kosteten die Athletin, die 2018 erstmals dem Nationalkader angehörte, einen sicheren Platz unter den Top Ten in Europa. Zu den 800 Metern trat die vorbildliche Sportlerin trotzdem an, obwohl es für sie nur ums Ankommen ging. 

„Mein großes Ziel, die Qualifikation zur Europameisterschaft, habe ich auf jeden Fall erreicht. Die Zeit in Ungarn war ein fantastisches Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Natürlich war die Panne mit dem Speer sehr ärgerlich. Trotzdem war es eine tolle Saison“, sagt die angehende Abiturientin in ihrem Jahresfazit.

Übrigens: Die Punktzahl von Lara Kohlenbachs Sieg in Bernhausen (internationale Wertung) bedeutete in der deutschen Jahresbestenliste ebenso Platz zwei wie das Resultat bei den hessischen Titelkämpfen (nationale Wertung). Die Formate unterscheiden sich einzig durch die Sprintdistanzen – 100 Meter (national) und 200 Meter (international). (jp)

Anna Schösser, Mittelstreckenläuferin: Die Rekorde purzeln gegen Saisonende

Auf ein nicht ganz einfaches, dafür aber sehr erfolgreiches Jahr blickt Anna Schösser zurück, die gestern 18 Jahre alt wurde. Die Mittelstrecklerin im Trikot des Königsteiner LV läutete die Saison 2018 mit dem hessischen Hallentitel über 1500 Meter und der Vizemeisterschaft über 800 Meter bestens ein. Große Teile des Monats Februar waren für die B-Jugendliche wegen eines grippalen Infektes aber „trainingsfrei“. Im März zog sie sich eine sehr hartnäckige Entzündung im Knie zu.

„Das war mehr als ärgerlich, zumal es keine hundertprozentige Diagnose für die Problematik gab“, erinnert sich die Gymnasiastin an diese schwierige Zeit. Der Einstieg ins laufspezifische Training erfolgte erst Mitte Mai – und die Wettkampfplanung wurde somit kräftig durcheinander gewirbelt.

Ihre erste Belastungsprobe gab es bei der DLV-Jugendgala in Schweinfurt, gleichzeitig das Quali-Rennen für die Jugend-EM im ungarischen Györ. Anna meldete sich als Siebte in 4:37,07 Minuten zurück. „Das war für den damaligen Trainingsstand absolut okay, eine EM-Quali damit jedoch nicht im Ansatz möglich“, erinnert sich der Schützling von Kadertrainer Benjamin Stalf. So wurden die deutschen Jugend-Meisterschaften in Rostock zum (vorläufigen) Jahreshöhepunkt. Über 1500 Meter stand in einem taktischen Lauf nach 4:41,86 Minuten ein fünfter Platz zu Buche.

Nur drei Tage später lieferte Schösser in einem sehr schnellen Rennen über 800 Meter mit beeindruckenden 2:08,79 Minuten einen neuen Kreisrekord ab und fand sich mit dieser Top-Zeit auf Platz vier der deutschen Jahresbestenliste wieder. Auch über 1500 Meter folgte noch ein Kracher. Sie lief 4:31,59 Minuten. Dieser Kreisrekord bedeutete im Bundes-Ranking Platz fünf. (jp)

Jenny Schulz, Triathletin: Siegesjubel in der Königsdisziplin

Jenny Schulz hat den Umstieg vollzogen und ist im Triathlon angekommen. Die frühere Duathlon-Spezialistin, die in der Kombination aus Laufen und Radfahren 2014 Europameisterin geworden war, hat Schwimmen „gelernt“. Eine wichtige Voraussetzung, um in der Triathlon-Spitze mithalten zu können. „Ich bin ja nicht untergegangen. Meine Fähigkeiten waren jedoch hier nicht besonders stark ausgeprägt“, erzählt sie lächelnd. Fast jeden Tag absolvierte sie eine Schwimm-Einheit im Seedammbad und verbesserte sich in ihrer schwächsten Disziplin deutlich.

Die Saison läutete sie im April optimal ein – mit einem Sieg beim Triathlon über die Halbdistanz (1,9/90/21 Kilometer) auf Sardinien. Im Mai folgte ein guter fünfter Platz über die Langdistanz auf Lanzarote. Weiter ging es für sie mit einer Bronzemedaille auf der Mitteldistanz beim Chiemsee-Triathlon.

Ganz im Norden der Republik folgte dann im August der bisher größte Erfolg der 35-Jährigen im Triathlon. Beim „OstseeMan“ in Glücksburg konnte Schulz ihren ersten Sieg in der Königsdisziplin (3,8/180/42,195) bejubeln – mit Streckenrekord von 9:12:17 Stunden. Hinzu kamen ein fünfter Rang beim Ironman Wales in Pembrokeshire und – zum Saisonabschluss im Oktober – die Silbermedaille beim „Ironman 70.3“ auf Lanzarote. „Das war ein tolles Rennen, an das ich mich gerne erinnere. Dort habe ich mich für die Weltmeisterschaften auf der 70.3-Distanz im September 2019 in Nizza qualifiziert“, berichtet die Friedrichsdorferin.

Ihr Trainingspensum war 2018 gewaltig: 800 Kilometer im Wasser, 14 000 Kilometer auf dem Rad, 2300 Kilometer in Laufschuhen.

Annabelle Winzig, Judoka: Die EM & WM schon im Blick

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Annabelle Winzig
© Heiko Rhode

Welcher Sportler kann das schon von sich behaupten? „Ich habe viel mehr erreicht, als ich mir hätte erträumen können“, lautet das Fazit von Annabelle Winzig, wenn sie auf 2018 zurückblickt. Das tut das 18-jährige Judo-Talent von der HTG Bad Homburg besonders gern. Ihre Goldmedaille beim Europa-Cup in Berlin am 29. Juli wurde noch „veredelt“, weil es das mit Abstand am besten besetzte U21-Turnier der Saison war.

Der Triumph in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm sicherte ihr das Ticket zu den Europameisterschaften im September in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Dort erkämpfte die Schülerin aus Idstein im ersten Jahr ihrer Zugehörigkeit zu den Juniorinnen auf Anhieb den fünften Platz.

Diese Erfolge gilt es nun zu bestätigen. „Als Ziel habe ich eine EM-Medaille und die damit verbundene Nominierung für die Weltmeisterschaften vor Augen. Im Gegensatz zum letzten Jahr starte ich dieses Jahr allerdings schon von Weltranglistenplatz 10 aus in die Wettkämpfe, was für mich ein Vorteil sein dürfte“, sagt die ehrgeizige Judoka.

Bei der DM setzte sie ein erstes Ausrufezeichen: Bronze im Frauenwettbewerb. Ihre Feuertaufe in der 2. Judo-Bundesliga mit der HTG hat Annabelle Winzig auch bereits bestanden. Trainer Markus Schmitt, mit dem sie schon seit 2010 zusammenarbeitet, ist begeistert von seinem Schützling: „Vom Kopf her ist sie unglaublich stark, hat im Judo kaum Schwächen. Sie ist technisch sehr vielseitig und beherrscht ihre Gegnerinnen sowohl am Boden als auch beim Standkampf.“ (sp)

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